Simson Schwalbe

 

Der Kleinroller des Typs "Schwalbe" ist ein sogenanntes Allwetterfahrzeug. Durch den hervorragenden Schmutzschutz

wird er insbesondere von Frauen gern gefahren. Er gilt als das ideale Fahrzeug für die tägliche Fahrt zur Arbeitsstelle.

Als Typreihen des Kleinrollers verließen KR 50, KR 51, KR 51/1 und KR 51/2 die Suhler Montagebänder.

 

Typreihe KR 50

 

Der Vorgänger der Schwalbe die KR 50 wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Sie war mit Kickstarter und einer

Zwei-Gangschaltung ausgestattet.

Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem Hubraum

von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden.

Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Typreihe KR 51

Dieser Kleinkraftradtyp wurde von 1964 bis 1968 produziert. Als Antriebsquelle dient ein robuster, Gebläse gekühlter

2,65-kW- Einzylinder- Zweitaktmotor mit Dreiganggetriebe.

Gegenüber KR 50 besaß die KR 51 eine komplett veränderte Karosserie. So wurde das Modell erstmalig als

Zweisitzer

entwickelt, obschon bis 1965 zum Beispiel der Vergaser von der KR 50 (NKJ153-5) übernommen wurde, während ab

1965 die Firma BVF einen neuen Vergaser (16N1-1) lieferte. Ab 1965 wurde erstmals auch die Fußschaltwippe als

Alternative zur Handschaltung eingesetzt. Eine Ansauganlage sowie Vergaser, Zylinder und Abgassystem wurden

eigens für KR 51 konzipiert, wodurch auch ihre Unterschiede zur KR 51/1 entstehen.

Bei der Konzipierung der Typreihe wurden fortschrittliche Wege beschritten. Neben Vollschwingenfahrwerken mit

großen Federwegen und wirksamen Vollnabenbremsen sind die Räder austauschbar. Ferner wurde großer Wert

auf Wartungsfreiheit gelegt. Als Folge konnten alle Schmiernippel entfallen und wurde der Kettentrieb staubdicht

mittels Gummischutzschläuche gekapselt. Außerdem erleichtern Steckachsen die Demontage der Räder, wobei der

 Hinterradantrieb komplett an der Hinterradschwinge bleibt.

Vervollständigt werden konnte dieser Typ - wiederum erstmalig bei einer derartigen Fahrzeugklasse - mit Blinklichtern,

 Stoplicht, Parklicht und einem Gleichstrom-Signalhorn. Die Voraussetzungen dafür wurden durch den während der

 Fahrt aufladbaren Bleisammler beschaffen. Ein solider Gepäckträger mit verstellbarem Spannband gehört zur

 Grundausstattung. Eine neue Schlussleuchte sowie eine neue Kurbelwelle wurde an der KR 51 im Jahre 66 verbaut.

An die "Schwalbe" kann ein typgeprüfter und im Fachhandel erhältlicher Kindersitz montiert werden. Ferner ist das

Fahrzeug bei Verwendung typgeprüfter Bauteile für den Anhängerbetrieb zugelassen.

 

Typreihe KR 51/1

 

Hauptunterscheidungsmerkmal zur KR 51 ist die veränderte Ansauganlage, wodurch ein wirksameres Drehmoment

erzeugt sowie der Lärm, der bei KR 51 durch das Ansaugen entsteht, beseitigt werden konnte. Ein geringfügig

veränderter Zylinder (unter anderem anderer Ansaugstutzen), ein neuer, längerer Krümmer und Auspuff und zuletzt

der sich bewährte BVF -Vergaser (nun 16N1-5) kamen im KR51/1 zur Geltung.

Voraussetzung jedoch war ein veränderter Rahmen, um einen Luftberuhigungskasten unterzubringen. Zudem wurde

das Typenschild nicht mehr unter der Sitzbank wie bei KR 51, sondern links neben das Kurbelgehäuse angebracht.

Im Produktionszeitraum wurden verschiedene Detailverbesserungen zwecks Gebrauchswerterhöhung wirksam.

Genannt seien hier eine verlängerte Sitzbank sowie funktionsverbesserte Bremsen. Die Karosserie wurde insofern

verändert, als dass die Lenkerschale aus Aluminium gekürzt wurde, um die Griffe ein wenig zu verbreitern.

 

Modell KR 51/1 und KR 51/1 F

 

Diese beiden Grundmodelle der Rollertypreihe sind mit Federbeinen mit Reibungsdämpfung ausgestattet. Zur äußeren

Kennzeichnung dienen die Farben sandgrau und blau. Die Getriebeschaltung erfolgt durch einen Schaltdrehgriff auf

 der linken Lenkerseite oder wahlweise durch Fußschaltung mittels einer Schaltwippe.

 

Modell KR 51/1 K

 

Bei dieser Komfort-Variante des Kleinrollers wurden für die Radfederungen erstmals hydraulische

Zweikammerdämpfer

eingesetzt. Der Fahrkomfort erhöhte sich dadurch erheblich, da die Bodenhaftung der Räder deutlich verbessert

werden konnte. Ferner bietet eine verlängerte Doppelsitzbank günstigere Voraussetzungen für den Soziusbetrieb.

Die Fahrzeuglackierung erfolgte in weiß oder saharabraun.

 

Modell KR 51/1 S

 

Diese von 1968 bis 1980 produzierte Roller-Sonderausführung besitzt als wichtigstes Unterscheidungsmerkmal eine

automatische Kupplung. Ferner wurde die Lichtleistung des Scheinwerfers auf 25/25 W erhöht, die Zündspule

außerhalb des Motors angeordnet, die Schutzdüsen der vorderen hydraulisch gedämpften Federbeine verchromt.

Die Lackierung erfolgte in olivbeige und signalrot.

 

 

Typreihe KR 51/2

 

Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72

kW-Motor ausgestattet.

Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.

Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt

direkt

 vor dem Vergaser.

Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr

für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt.

 

Modell KR 51/2 N

 

Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind

reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.

 

Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet.

Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.

Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser.

Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt.

 

Modell KR 51/2 N

Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.

 

Der Grundtyp KR 51/2 wurde ab 1980 durch die Suhler Fahrzeugkonstrukteure entwickelt und mit einen 2,72 kW-Motor ausgestattet.

Er besitzt reibungsgedämpfte Federbeine und Fußschaltung.

Die Elektronikbauteile wurden unter das vordere Abdeckblech verlegt, der dort vorher sitzende Luftfilter sitzt jetzt direkt vor dem Vergaser.

Weiterhin wurde die Abgasanlage auf die rechte Fahrzeugseite verlegt. Damit wurde auch die Verbrennungsgefahr für die weiblichen Rollerfahrer wegen der meist von links erfolgenden Fahrzeughandhabung beseitigt.

 

Modell KR 51/2 N

Bei diesem Modell erfolgt die Getriebeschaltung generell mittels Fußschaltwippe. Für die Radfederung sind reibungsgedämpfte Federbeine eingesetzt. Der übrige Aufbau entspricht dem des KR 51/1 F.

 

 

 

Der Vorgänger der Schwalbe die KR 50 wurde in den Jahren 1959-1964 gebaut. Sie war mit Kickstarter und einer Zwei-Gangschaltung ausgestattet.

Das sog. Damenmoped besaß eine richtige "Karosserie". Mit einer Leistung von 2,4 PS und einem Hubraum von 47,6 ccm konnte eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h erreicht werden.

Die Farben des "KR 50" waren weinrot oder dunkelblau.